#72 Azubi besucht - Heute bei der Caritas Sozialstation in Bad Sassendorf
Shownotes
In dieser Folge von ORIENTIERBAR – Azubi besucht – trifft Host Dirk Hildebrand auf Jan Lippert von der Caritas Sozialstation in Bad Sassendorf. Jan macht dort seine Ausbildung zum Pflegefachmann – und hat vorher einen ganz anderen Weg eingeschlagen: Ursprünglich startete er im Handwerk als Dachdecker, bevor er merkte, dass dieser Beruf nicht zu ihm passt. Heute, zehn Monate nach seinem Neustart in der Pflege, sagt Jan ganz klar: „Seitdem blühe ich voll auf.“ Im Gespräch erzählt er offen von seinem Branchenwechsel, den Reaktionen seines Umfelds und davon, warum ihn die Arbeit mit Menschen so erfüllt. Dirk und Jan sprechen über den Alltag in der ambulanten Pflege, über Hausbesuche, Wundversorgung, Gespräche mit Patientinnen und Patienten – und darüber, warum Pflege weit mehr ist als das Klischee eines „anstrengenden Jobs“. Außerdem geht es um den Mut, eine Ausbildung abzubrechen und neu anzufangen, den abwechslungsreichen Alltag in der ambulanten Pflege und um Zukunftspläne zwischen Pflegemanagement und vielleicht sogar Studium.
Mehr über die Caritas Sozialstation in Bad Sassendorf findet ihr hier
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich war tatsächlich mal in einer Lehre als Dachdecker.
00:00:03: Also ich habe einen totalen Bronfemexel hinter mir,
00:00:06: ich
00:00:06: hab dann wie gesagt gemerkt, ich möchte das nicht und dann habe ich die Ausbildung irgendwann angefangen.
00:00:13: Und seitdem bin ich voll aufwaltig in das bläne Leben.
00:00:15: mittlerweile kann man sagen.
00:00:17: Gestalten
00:00:18: oder organisieren?
00:00:20: Bauen oder forschen?
00:00:22: Großstadt oder Heimat.
00:00:25: Wie die nächsten Jahre aussehen entscheidest du Aber welcher Beruf passt zu dir?
00:00:32: Antworten hörst du in diesem Podcast.
00:00:34: Orientierbar, Beruf,
00:00:37: Leben, Zukunft!
00:00:40: Mit vielen Tipps rund um Schulabschluss Ausbildungssuche und Tipps für die, die dich begleiten – direkt aus deiner Nachbarschaft.
00:00:48: Ja, ich musste gerade mal ganz kurz in den Kalender gucken.
00:00:50: Ich bin wieder unterwegs für den Podcast Orientierbar, für Azubi Besuchte.
00:00:54: Ich musste gerade in die Kalender schauen, weil ich kurz vergessen hab, welcher Wochentag heute ist?
00:00:57: Äh... Jan, hilf mir mal kurz!
00:00:59: Wir haben...
00:01:01: Du musst es auch kurz überlegen.
00:01:03: Manchmal ist das so da... Ist man so in seinem Job unterwegs, da vergisst man fast die Wochontage vor allem wenn man das liebt was man tut und das tue ich.
00:01:10: Und deswegen bin ich heute froh dass ich hier in der Karitassozialstation in Bad Sassendorf bin.
00:01:14: an der Rosenau heißt das hier glaube ich.
00:01:17: mir gegenüber.
00:01:18: Hallo!
00:01:18: Schön, dass du da bist Jan.
00:01:20: Freut mich sehr.
00:01:21: wir sitzen hier in einem Büro.
00:01:23: Bist du hier in diesem Büro häufiger oder bist du immer unterschiedlich unterwegs draußen drinnen wo auch immer?
00:01:28: Das ist das Büro meiner Chefin also eigentlich möchte ich ihr gar nicht gerne setzen.
00:01:34: Also zum Podcast aufzeichnen ist es okay aber ansonsten im Alltag nicht so.
00:01:38: ja Du bist eben...in was für eine Ausbildung gerade?
00:01:40: Ich mache die Ausbildung zum Pflegefachmann bei der Caritas.
00:01:44: Wie viel ist das ausbildungsjahr?
00:01:47: Zehn Monate bin ich gerade
00:01:48: dabei.
00:01:49: Ja, so frisch ist es ja dann auch nicht mehr.
00:01:51: Also zehn Monate kann schon ein bisschen was sagen wie's abläuft und so.
00:01:55: Wie bist du dazu gekommen?
00:01:57: Zumindest in meiner Wahrnehmung.
00:01:59: Ist dieser Pflegebereich für mich persönlich mit den Dingen... Ich informiere mich immer, wie siehts grad aus in der Pflege, welche Möglichkeiten gibt es fürs Alter?
00:02:10: Welche Jobs gibt es da?
00:02:12: Hab' ich so einen Eindruck?
00:02:14: Boah das is nicht unanstrengend!
00:02:16: Es ist vor, dann keine Frage.
00:02:19: Keine Frage.
00:02:20: Wie ich dazu gekommen bin?
00:02:21: Ich habe damals meinen Großvater zu Hause mit versorgt vor zweieinhalb Jahren.
00:02:26: Also
00:02:26: der ist zum Pflegefall geworden.
00:02:28: Genau
00:02:28: das hat sich über Jahre lang gezogen und dann wohnte meine Großmutter noch mit da.
00:02:32: mein Vater wohnt relativ weit weg.
00:02:34: Und dann hieß es ja möchtest du nicht irgendwie helfen?
00:02:37: und dann hab ich irgendwann gemerkt Pflege?
00:02:40: Ja, ich kann's mir vorstellen.
00:02:42: und dann habe ich einen Fachabitur gemacht freiwilligen Jahr hier drüben.
00:02:46: Bei uns haben wir noch ein Tagespflege mit dem Haus direkt nebenan, da habe ich das in den Jahr gemacht.
00:02:51: und dann dachte ich mir ja mit Menschen schon sehr schön!
00:02:55: Und dann dachte Ich mir warum nicht was anderes ausprobieren für die Ausbildung?
00:02:59: Also du hattest so vorher etwas anders vor?
00:03:01: Ich war tatsächlich mal in der Lehre als Dachdecker also ich hab einen totalen Bronzemechsel hinter mir.
00:03:08: ich habe dann wie gesagt gemerkt Möchte das nicht, das ist nicht meins und dann habe ich die Ausbildung irgendwann angefangen.
00:03:15: Und seitdem blühe ich voll aufhaltig in das blühende Leben.
00:03:17: mittlerweile kann man sagen
00:03:19: Also gehst praktisch ganz anders zur Arbeit wenn man abends ins Bett geht und weiß mal was am nächsten Tag arbeiten ist.
00:03:24: ganz anderes Mindset wahrscheinlich Ja
00:03:26: bei der Dach der Kaleris war sehr anstrengend Man kennt den streng Tonaufherbaustelle Das ist ja auch kein Geheimnis.
00:03:33: Ich hab dann irgendwann gemerkt Nein das ist nichts.
00:03:35: und dann überlegt Dachdecker, Nain, Pflege, sozialer Beruf.
00:03:41: Man kann bestimmt mehr erfahren und mehr mit Menschen machen.
00:03:44: Weißt du?
00:03:44: Ich glaube manchmal auch es liegt gar nicht daran dass irgendwie die da do fahren bei der Dachdekka-Filme oder so sondern ich glaube das geht manchmal dann einfach so dass man vielleicht was macht wofür man eigentlich gar nicht so bestimmt ist und was sich nicht gut anfühlt und dann kann man diese Entscheidung einfach treffen das anders zu machen.
00:03:59: ich glaube manchmal geht's gar nicht darum ob das nicht zusammen passt weil manchmal passt das einfach nicht zu einem selber.
00:04:03: Ja
00:04:04: also ich war früher bin handwerklich groß geworden mein Papa Elektroniker und dann habe ich mich irgendwie so ein bisschen ins Handwerk geschoben gefühlt.
00:04:10: Und dann kam es dadurch, wie gesagt.
00:04:12: Was sagen wir jetzt dazu dass ihr da weg bist?
00:04:14: Ist das okay oder ist schon ein bisschen Diskussion zu Hause?
00:04:17: Mein Papa hat das gar nicht gut aufgegriffen der war erst mal, komm versuchst du noch einmal um den und her?
00:04:23: Aber Eltern sind grundsätzlich erstmal nicht begeistert wenn man in den Ausbildungsberufe wechseln.
00:04:27: also das kann ich mir schon vorstellen Ja
00:04:29: meine Mutter die fand das tatsächlich gut dass ich dann nicht in das Handwerk möchte, weil sie hatte schon immer den sozialen Beruf für mich im Kopf.
00:04:35: Ich tatsächlich damals gar nicht.
00:04:37: Ich war eher so dieser kleine Kaot, immer viel Energie was man ja hier auch braucht aber auf einem ganz anderen Niveau eher dieses ruhige Auf die Menschen zugehen und nicht acht Stunden auf dem Bau durchkloppen.
00:04:50: also
00:04:50: okay.
00:04:51: Also das heißt, wir haben hier jemanden der klassisch sich lebensjahre spart sag ich immer.
00:04:57: Weil du kettest jetzt auch fünf Jahre in dem Beruf arbeiten könnt oder zehn Jahre, hättest danach gemerkt, dass ist eigentlich nichts für mich und hätt es dann hier angefangen, dann wärst du jetzt zehn, fifteen Jahre weiter.
00:05:04: deswegen sei froh, dass du noch so jung bist und das jetzt hier machst.
00:05:06: aber lass uns mal zu dieser Ausbildung dann herkommen.
00:05:08: also was würdest du sagen?
00:05:11: sind so die Dinge wo der große Unterschied ist?
00:05:13: Bei der einen Firma hast du gemerkt oh das is nicht Mainz Hier merkste ja jetzt so irgendwie, oh das ist irgendwie voll Mainz.
00:05:20: Kannst du noch mal näher beschreiben, was das ist?
00:05:22: Du hast eben mal kurz gesagt mit Menschen umgehen.
00:05:24: Aber es sei natürlich so ein bisschen ja wie soll man sagen abstrakt.
00:05:27: also was ist es so?
00:05:29: Also es ist erstmal ganz groß gesagt die jeden tag etwas anderes.
00:05:33: also ich komme jeden tach in den haushalt rein.
00:05:35: Ich bin im ambulanten dienst tätig und jeden Tag hat der mensch andere gefühle.
00:05:39: er hat gefrühstückt vielleicht nicht.
00:05:41: darauf muss man sich einstellen Reinkommen guten morgen sagen oder guten abend ich habe dich noch spät Dienst hier nach.
00:05:48: Man kommt rein ins Haus, man wird hoffentlich mit offenen Armen empfangen.
00:05:53: Meistens vielleicht auch nicht manchmal, wer weiß da schon...
00:05:55: Je nachdem wie die draußen
00:05:56: sind?
00:05:56: Genau und dann gibt es ja natürlich noch die demenziell verhinderten Menschen mit Gedächtnisverlust, die dann nicht verstehen, nicht verknüpfen können was gerade los ist.
00:06:04: aber im Großen und Ganzen geht man dahin, man macht das.
00:06:08: wir haben eine Wunnenversorgung zum Beispiel Wir haben Körperpflege Insulin Blutzucker Diabetes alles drum und dran.
00:06:18: Lass mich nicht lügen dir, ich glaube acht verschiedene Touren für dann Mitarbeiter.
00:06:23: Das sind dann die acht Frühdienste und dann haben wir zwei Spätdienstes und Mittagsdienst.
00:06:26: Also mit
00:06:26: Touren meinst du jetzt wo dann genau fest steht zu welchem Ort du fährst?
00:06:29: Zu welchen Menschen du fahrst was du da machen musst und dann hast du so eine Tour die du dann zeitlich abfahren musst.
00:06:34: oder
00:06:35: ja
00:06:35: Genau, da ist das Unterschied hier.
00:06:37: Und das ist aber schon alles in der Umgebung?
00:06:39: Oder was ist für die weiteste Fahrt, die du so hast?
00:06:41: Ich glaube, die weitesten Fahrt von hier aus Ostenhausen.
00:06:47: Das geht ja noch.
00:06:48: Also es ist nicht weit.
00:06:50: Man hat dann immer die verschiedene Stationen.
00:06:51: Es ist ganz gut geplant man hat ein Haus nach dem anderen ganz entspannt.
00:06:59: Wie waren die ersten Tage hier?
00:07:01: also als erstes natürlich die Frage.
00:07:02: die meisten machen sich einen Kopf Dass die sagen, wenn ich vorher einen anderen Beruf gemacht habe und dann wechseln.
00:07:07: Dann gucken sie mich in den neuen Beruf komisch an.
00:07:10: Mein erster Tag hier bei uns fängt da fängt die Ausbildung tatsächlich mit acht Wochen Schule an.
00:07:14: also Da hab' ich das erst mal ziemlich geheimgehalten weil ich mich erst geschämt hatte.
00:07:18: Oh!
00:07:19: Ich hab eine Ausbildung abgebrochen.
00:07:20: Das hat man natürlich immer so ein bisschen eingeredet bekommen von wegen, brech nicht deine Ausbildung abgemacht was.
00:07:25: Und es gibt kein Plan B. Und irgendwann wo ich dann hier war nach den acht Wochen der erste Tag... ...ich bin damit meine Kollegin gefahren.
00:07:32: Der hatte ich dann erzählt und auch mein Patienten, die fanden das alle megamegerschön.
00:07:36: Dass sie vom Handwerk in die Pflege kamen weil man das ja eigentlich gar nicht denken würde.
00:07:40: Das sind jetzt zwei verschiedene Welten.
00:07:42: Meine Patienten waren voll entspannt damit... Die haben mich erstmal komisch angeschaut weil erst mal auch ein Mann in der Pflege Auch ganz ganz selten zum Beispiel meine Kurse nach Schule der hat tatsächlich eine Großzahl an Männern.
00:07:54: wir sind achtundzwanzig Und davon sind vierzehn Männer also so einen fünfzig-fünfzig Ding in der Schule Mega mega selten.
00:08:05: Also das heißt am Anfang hast du so gedacht, da gucken die Leute drauf aber hinterher war es wahrscheinlich kein Thema mehr.
00:08:10: Das ist jetzt mittlerweile... Ich bin Jan und ich bin in der Pflege.
00:08:13: Ja fertig!
00:08:14: Man es gliedert sich irgendwie ein.
00:08:17: Kannst du mal eben ganz kurz beschreiben, weil du ja jetzt gesagt hast was jetzt spät dienst?
00:08:21: Genau.
00:08:21: Kannst Du mal ganz kurz beschreiben... Jetzt musst du natürlich keine Namen denn wo du jetzt hinfährst aber so einfach nur die Tätigkeit, was du praktisch jetzt gleich machen wirst, wo du hinfahren wirst und was für Tätigkeiten da auf dich warten.
00:08:34: Im Spächtdienst sind dann natürlich die Antitromboße Strümpfe, die haben so gut wie alle Patienten von uns an, die müssen wir natürlich ausziehen.
00:08:41: über den Nacht, hat die natürlich keiner an ist das auch... Unangenehm ist natürlich eine Kompression, die man dann hat.
00:08:46: Die ist unangenehmen über Nacht.
00:08:48: Man möchte auch in Ruhe schlafen.
00:08:51: Man hat sowas wie die letzten Toilettengänge am Abend oder man hat so was wie ne kleine Grundpfleger.
00:08:57: heißt das bei uns?
00:08:58: Das is dann sowas wir Händewaschen Mundfigurene im Teambereich.
00:09:03: Sowas wird dann einmal sauer gemacht vielleicht die Vorlage wechseln.
00:09:06: Wir haben noch einen Patienten da haben wir noch einmal den Blutzucker messen und dass ... zieht sich dann so durch den ganzen Abend.
00:09:12: Wir haben auch ein Patient, der ist recht besonders,... ... dem betreuen wir komplett... da wird nochmal der Haushalt mitgemacht,... ... aber waschen mich ab weil er eigentlich in der Lage dazu ist,... ... immobil, der kann nicht richtig gucken.
00:09:24: Da wird dann halt der Abwasch gemacht und ziehen Tuma denen wenn das möchte.
00:09:27: Das ist natürlich auch so eine Sache,... ...wir zwingen niemandem irgendwas zu machen, es ist logisch,... ...das ist mit dem Menschenrecht nicht vereinbar.
00:09:36: Ja, das klingt nach einem, sage ich mal ausgefüllten Nachmittag und Tag!
00:09:42: Ja, der Spätdienst.
00:09:43: Er zieht sich auch mal gut und gerne bis halb zehn, zehn Uhr.
00:09:46: gestern hatte ich auch späte Dienst da war ich um Zuhause war ich Um zehn und ich fahre eine viele stunde.
00:09:51: Ich wohne in Borgeln also schon noch im Kreis Soß aber schon ein ganzes Ende von hier weg.
00:09:56: Gibt es so Sachen wo du sagst die machst sie lieber?
00:09:58: Die Masse nicht so gern oder ist das eigentlich wurscht?
00:10:01: was ich besonders gerne mache sind wurden Versorgungen.
00:10:05: wir haben weiß ich nicht in jeder tour für die Fachkräfte zum Beispiel haben wir etwas besondere Wunnversorgungen, das sind chronische.
00:10:12: Die bestehen dann über sechs Wochen.
00:10:15: Da muss man natürlich schon gucken.
00:10:16: Man muss ein großes Background-Wissen haben Über die verschiedenen Wundheilungsphasen Wundenbögen, die geführt werden müssen.
00:10:23: Das
00:10:23: heißt dieser medizinische Bereich da bisschen mehr ins Medizinische geht interessiert dich schon sehr Genau.
00:10:27: die Behandlungspflege ist doch ganz schön.
00:10:28: Natürlich keine Frage auch mit den Menschen sprechen.
00:10:30: Dafür bin ich in die Pflege gekommen.
00:10:32: aber zu wissen, ja ich bin gerade an der offenen Wunde,
00:10:35: hört
00:10:36: sich komisch an aber auch wie das alles aussieht.
00:10:38: Das ist einfach für mich ganz interessant und ich weiß nicht warum.
00:10:41: Ja das ist okay.
00:10:42: also ich glaube daran merkt man dann auch dass mein richtigen Job ist.
00:10:44: wenn andere sagen würden nee das möchte ich jetzt nicht machen und du sagst ne ok ich helfe demjenigen und ich mache das gerne sogar noch passt.
00:10:50: doch Wenn du eine Tour hast gibt es da auch so Leute wo du sagste freue ich mich schon drauf hinzufahren weil die irgendwie lustig sind oder?
00:10:57: Ich hab in der Tour, die ich letzte Woche gefahren bin.
00:10:59: Die F-neuen-Tour.
00:11:00: Da habe ich die erste Patientin direkt, die wird zweimal einer Woche geduscht.
00:11:04: Das ist einfach ... Die Frau, die ist vollorientiert und witzig.
00:11:07: Die ist tatsächlich auch gläubig!
00:11:08: Also eine ganz, ganz wunderbare Frau.
00:11:11: Die is offenherzig... Und es ist einfach schön mit ihr zu sprechen.
00:11:13: Ich kann mit der über meinem Privatleben sprechen was ich auch nicht mit allen mache.
00:11:16: Ah ja?
00:11:17: Und sie weiß doch über meine Freundin Bescheid oder alles.
00:11:19: Wie toll!
00:11:20: Ja und dann gibt's dir einmal Tipps.
00:11:22: Ja Jan fahr doch mal dahin den Urlaub jetzt sind wir es ist Sommer Ich könnte dir das empfehlen und dann ist es einfach so ein herrliches fließendes Gespräch, was dann einfach ganz berührend ist.
00:11:31: Ich glaube das ist der Aspekt als junger Mensch wenn ich mich jetzt wie alt bist du?
00:11:36: Ja guck mal wenn ich jetzt mal denke als ich neunzehn war Erstens wäre ich glaube noch nicht reif genug für so ein Beruf gewesen, dass das eine und zweitens mal dann auch so reflektiert zu sein.
00:11:47: Und das ist schon was Besonderes!
00:11:48: Ich glaube es ist bei dir schon toll, dass du das halt verstehst, die Zusammenhänge.
00:11:53: Dankeschön.
00:11:53: Dass er nicht nur so einen Job ist sondern sagt irgendwie sagst ihr dann was?
00:11:57: Das ist ja toll.
00:11:58: also deswegen ich glaube ich hätte das mit Ninze nicht gemacht.
00:12:02: Was sagt dein Umfeld dazu?
00:12:04: Also
00:12:04: seine Kumpels und Freunde, die Familien haben ja eben schon drüber gesprochen.
00:12:08: Aber so...
00:12:09: Ich hab tatsächlich auch sehr viele Freunde ich glaube es sind vier oder fünf die auch in der Pflege sind.
00:12:13: Achso!
00:12:13: Also ich habe einen sehr medizinischen Bereich, ich habe auch direkte Ärzte beziehungsweise Medizinstudenten im Umkreis und da kommt das alles ein bisschen her.
00:12:21: also sie sagen alle Ja dass ist das was dich glücklich machen macht ist ich merke selber ich blühe voll auf wie gesagt Die Sonne.
00:12:29: selbstgefühl finde ich auf der Arbeit.
00:12:31: Es ist auch so eine Art Abschaltmoment, wenn ich hier auf erarbeitet bin.
00:12:34: Ich habe ein wunderbares Team hier!
00:12:36: Ich hab die liebsten Kollegen und meine Chefin... Die ist nochmal ein ganz großes Lob.
00:12:40: Die hat das sehr schön immer mit mir gemacht und auch die Tageslege damals drüben, die hat das wunderbar gemacht.
00:12:46: Hier wird aufgenommen wie als wäre es eine kleine Familie?
00:12:48: Ja also du guckst hier praktisch hast auch während deiner Ausbildung schon überall reingeguckt.
00:12:51: dann musstest du überall mal arbeiten, musstest überall mal ein bisschen helfen oder...
00:12:54: Genau ich kannte vorher vor der Ausbildung das war mein Privileg.
00:12:57: Ich kannte schon die meisten meiner Kollegen kannte ich schon lahmendlich.
00:13:01: Ich habe schon eine tolle Anleitung auch drüben gehabt.
00:13:03: Die hat mir dann schon mal erklärt, was hier auf mich zukommt.
00:13:06: Also ich wurde super gut an die Hand genommen und das ist auch das, was ich tatsächlich erwartet habe in der Pflege.
00:13:11: Ja
00:13:11: cool!
00:13:12: Hast du eine Ahnung wo ihr hin willst?
00:13:13: oder sagst jetzt erstmal, ach ich mache jetzt erst einmal hier die Ausbildung und sehen wir mal weiter?
00:13:16: Also
00:13:16: natürlich man hat so seine Träume.
00:13:18: Ich hab auch mal das Medizinstudium im Kopf gehabt wie gesagt.
00:13:20: Ich habe auch Medizinstudenten im Umkreis aber das ist natürlich fast ein utopisches Ziel.
00:13:24: Ich bin kein schlechter Schüler.
00:13:27: Aber das ist dann doch mal eine ganz andere Nummer.
00:13:29: Mein Plan B wäre es irgendwann nach der Ausbildung nochmal zu studieren, es gibt was, das ist Pflegemanagement.
00:13:35: da kann man dann in sehr, sehr theoretische auch vielleicht ein bisschen in das Gesetzliche als Pflegedienstleitung rein.
00:13:42: mich interessiert den gesetzlichen Rahmen mit den Grundgesetzen, den Ethikodex oder drum und dran.
00:13:48: einfach gefällt mir einfach.
00:13:51: Cool!
00:13:51: Auch wenn man so schon weiß so einen groben Rahmen wo man hin will.
00:13:55: Ja, die Pflege.
00:13:56: Du sagtest es ist ja auch die schon sehr weitläufig man verliert schnell den Überblick.
00:14:00: Es gibt direkt nach der Ausbildung Fortbildungen für die Intensiv oder im Praxisanleiter.
00:14:05: Dann gibst du die verschiedenen Studiengänge dann kann man sich noch mal als Wundexperte bei gewissen Firmen bewerben.
00:14:11: also das ist sehr weit läufig.
00:14:14: Ja, scheint nach dem ausgewogenen Plan zu klicken.
00:14:17: Bist du irgendwie privat?
00:14:19: Machst du Sport oder im Borgelgrund?
00:14:22: Das heißt das
00:14:22: ist da ja dein persönliches Umfeld.
00:14:24: Oder sagst du auch ich gebe einen Job auf wenn ich da aus bin und mich froh will ich mir einlegen und... Ich
00:14:29: bin tatsächlich genau das Gegenteil, ich bin im Schützenwesen super aktiv.
00:14:33: Also ja so!
00:14:34: Ich bin im Spielmannzug in der Wandgarn-Bin.
00:14:37: Und ist alles vereinbar auch
00:14:38: immer?
00:14:39: Naja... Das
00:14:40: ist schon eine Herausforderung glaube ich.
00:14:42: Es
00:14:42: ist anstrengend.
00:14:42: also wenn man dann zwölf Tage durch hat und die zwei Tage schützend fest noch hinten dran hängt und wieder los muss, das schlaucht natürlich gerade schon ganz gut.
00:14:50: Aber es gibt natürlich dann am Wochenende mal überstundenfrei oder Urlaub.
00:14:54: Wie gesagt, mein Chef in die Macht da schon ganz schön und gibt mir auch die Möglichkeit das ist auch meinen Ort abzuschalten.
00:14:59: Da habe ich meine ganzen Freunde Bekannte, die man dann nur einmal im Jahr sieht Und das ist mir schon sehr wichtig weil ich auch seit paar Jahren schon dabei bin.
00:15:08: also Ich bin seit der Kindheit Meine Eltern sind damit groß geworden.
00:15:13: Es bedeutet mir einfach viel dabei zu sein.
00:15:15: Aber ist ja schön wenn man's vereinbart kriegt.
00:15:16: Weil auf jeden
00:15:16: Fall keine Frage
00:15:19: Du, das war ein sehr schönes kurzweiliges Gespräch mit uns beiden hier in dem Büro.
00:15:23: In dem du normalerweise nicht so gerne sitzt, aber heute glaube ich war es okay oder?
00:15:27: Ich habe mich riesig gefreut, die Teil zu sein!
00:15:29: Ja cool, ja ich war sehr schön und ist vielleicht auch ein guter Eindruck.
00:15:32: mal für Leute, die sagen eventuell auch so ein bisschen meine Einstellung bevor ich diese Räume betreten hab.
00:15:38: Boah, das ist ein harter Beruf, besser, wenn man nicht nur dieses oberflächliche Urteil fällt und darauf aufbauen sagt das ist nichts für mich.
00:15:46: So ein vielleicht mal eher so wie wir am Jan jetzt reinschnuppert, wie es wirklich ist und aus welchen Motivationen man das macht um dann vielleicht zu sagen naja dann sehe ich doch alles mit einem bisschen anderen Augen und dass eigentlich ganz schön.
00:15:56: schön, dass du das hier so da geschützt hast im Podcast.
00:15:58: Sehr gerne.
00:15:58: Orientierbar sowieso.
00:15:59: Ich wünsche noch einen schönen Tag und grüßt die gute Frau, die dir sagt wohin du mich nur noch fahren sollst von mir!
00:16:05: Ja okay ja danke dir.
00:16:07: Sehr
00:16:07: Gerne.
00:16:08: Ciao
00:16:10: Das war's für heute mit Orientierbar.
00:16:12: Beruf, Leben, Zukunft.
00:16:14: Mach
00:16:15: dich weiter schlau!
00:16:16: Mit Partnern aus deiner Nachbarschaft.
00:16:18: mehr auf karriere-hierpunkt.de.
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